18.12.2025

5 typische Fehler, die eure Hochzeitsparty ausbremsen
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Wenn ihr diese Punkte kennt, wird eure Feier garantiert legendär

Ich sag’s euch ganz ehrlich:
Mein Job als Hochzeits-DJ ist es, dass eure Tanzfläche voll ist. Nicht nur kurz. Sondern bis tief in die Nacht. Mit breitem Grinsen, verschwitzten Gästen, lauten Mitsingmomenten und diesem einen Song, bei dem alle schreien: „DEN hab ich gebraucht!“

Natürlich spielen Musik, Timing und das richtige Gespür für den Moment eine riesige Rolle. Aber selbst der beste DJ der Welt kann keine Wunder vollbringen, wenn bei der Planung ein paar entscheidende Dinge schieflaufen.

Aus über 675 gespielten Hochzeiten weiß ich ziemlich genau, wo Hochzeitsfeiern ins Stocken geraten – oft schon lange, bevor der erste Song läuft. Damit euch das nicht passiert, habe ich euch hier die 5 häufigsten Party-Killer zusammengestellt. Wenn ihr die im Blick habt, steht einer legendären Hochzeitsparty nichts im Weg.


1. Wenn plötzlich jeder Hochzeits-DJ spielen will

Brautjungfern, Trauzeugen, Tanten, Onkel, Kollegen
Alle meinen es gut. Wirklich.
Aber: Zu viele Köche verderben auch die Hochzeitsparty.

Jeder war schon mal auf einer Hochzeit und jeder hat eine Meinung dazu, wie eine gute Party auszusehen hat. Das Problem ist nur: Das ist deren Hochzeit gewesen – nicht eure.

Mein Tipp:
Überlegt euch ganz bewusst, was IHR wollt. Welche Musik fühlt ihr? Wie soll sich der Abend anfühlen? Und dann besprecht genau das mit eurem DJ. Dafür bin ich da. Ich sag euch ehrlich, was funktioniert und was den Flow eher killt.

Ein Klassiker sind zum Beispiel Songwunschkarten. Klingt erstmal nett, sorgt aber oft für musikalisches Chaos. Oder die Idee, die Hochzeitstorte um Mitternacht anzuschneiden. Auch beliebt – und leider oft ein echter Party-Stopper.

Behaltet bei der Planung den Hut auf. Hört euch Tipps an, aber entscheidet selbst. Eure Hochzeit. Eure Party.


2. Der Dancefloor als verlorene Fläche oder Sardinenbüchse

Die Tanzfläche ist das Herz eurer Party. Und trotzdem wird sie oft viel zu wenig bedacht.

Ist sie zu groß, verlieren sich die Leute. Die Stimmung wirkt sofort dünn, selbst wenn eigentlich genug Gäste da sind.
Ist sie zu klein, wird’s eng, heiß und irgendwann stehen mehr Leute daneben als drauf.

Ein guter Richtwert ist etwa ein Quadratmeter für zwei Personen. Das funktioniert in der Praxis erstaunlich gut.

Ganz wichtig: Bleibt flexibel.
Wenn sich im Laufe des Abends zeigt, dass mehr Platz gebraucht wird, reichen oft ein oder zwei verschobene Tische und schon hat die Party Luft. Andersrum ist es schwieriger, eine zu große Fläche kleiner zu machen. Das klappt manchmal, ist aber nicht ideal.

Sprecht das Thema frühzeitig mit eurer Location und eurem DJ ab. Das zahlt sich später richtig aus.


3. Wenn Bar, DJ und Tanzfläche getrennte Wege gehen

Ich nenne es das magische Party-Dreieck:
Bar, Tanzfläche und DJ-Pult.

Diese drei Punkte sollten möglichst nah beieinander liegen. Warum? Ganz einfach.

Wenn Gäste für ein Getränk erst den Raum verlassen müssen, sind sie im Zweifel erstmal weg. Man kommt ins Quatschen, bleibt an der Bar hängen und zack – fehlt wieder jemand auf der Tanzfläche.

Liegt die Bar nah an der Tanzfläche, bleibt man automatisch im Party-Modus. Man beobachtet das Geschehen, wippt schon mit und braucht oft nur einen Song, um wieder draufzugehen.

Genauso wichtig ist die Position des DJs. Stehe ich direkt an der Tanzfläche, bin ich mitten im Geschehen. Ich sehe jede Reaktion, spüre die Stimmung und kann sofort reagieren. Das macht die Party lebendig – und ehrlich gesagt auch deutlich besser.


4. Guter DJ, schlechter Sound – und nichts geht mehr

Das Thema wird gerne unterschätzt – und rächt sich dann am Abend.

Es gibt leider immer noch Locations mit veralteter oder schlecht abgestimmter Soundtechnik. Besonders kritisch wird es, wenn ihr vertraglich dazu verpflichtet seid, diese Technik zu nutzen.

Dann kann der DJ noch so gut sein: Wenn der Sound nicht trägt, wird es schwierig. Keine Dynamik, kein Druck, keine Emotion.

Mein Rat:
Stimmt das Thema Technik vor der Buchung der Location mit eurem DJ ab. Idealerweise hat er dort schon aufgelegt oder kennt Kollegen, die Erfahrungen mit der Anlage haben.

So wisst ihr frühzeitig, ob alles passt oder ob ihr lieber eine andere Location wählt. Das erspart euch am Hochzeitstag viel Frust.


5. Wenn das Brautpaar nicht vorangeht

Jetzt kommt der Punkt, der manchmal weh tut – aber extrem wichtig ist.

Die Party steht und fällt auch mit euch.
Habt ihr Bock auf Feiern, Tanzen und Ausrasten, dann merken das eure Gäste sofort. Seid ihr auf der Tanzfläche, ist genau dort der Place to be.

Wenn ihr dagegen den Abend überwiegend abseits verbringt oder euch selbst nicht so richtig traut, sendet das unbewusst Signale an eure Gäste.

Das heißt nicht, dass ihr sechs Stunden durchtanzen müsst. Um Gottes Willen.
Aber ihr könnt euch Unterstützung holen.

Bittet Freunde, Trauzeugen oder Brautjungfern, von denen ihr wisst, dass sie gerne tanzen, ganz bewusst darum, die Tanzfläche zu rocken. Sagt ihnen ruhig, dass sie euch damit den größten Gefallen tun. Lasst sie einfach machen. Tanzen, feiern, Spaß haben.

Echte Party People ziehen andere mit. Und plötzlich läuft die Nummer von ganz allein.


Fazit: Gute Partys passieren nicht zufällig

Eine legendäre Hochzeitsparty entsteht nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis guter Planung, klarer Entscheidungen und dem Mut, auf das eigene Bauchgefühl zu hören.

Wenn ihr diese fünf Punkte im Blick habt, legt ihr den Grundstein für eine Feier, an die ihr euch noch Jahre später mit einem fetten Grinsen erinnert.

Und genau dafür bin ich da.
Damit eure Party nicht nur gut wird – sondern unvergesslich.

 

Euer
DJ Sven Wiggermann

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